Saison 2011
Fröhliche Weihnachten und einen sturzfreien Rutsch ins neue Jahr!
Das letzte Jahr ist vorbei, das nächste kommt bestimmt und das Team Helle Mitte wünscht allen Radlern und denen die es gerne werden wollen, eine ruhige Feierzeit inkl. Geschenke und Neujahrskater. Wir sehen uns im neuen Jahr in alter Frische.(jr)
Nils in Dänemark
Wer Bjarne Riis kennt, oder zumindest weiß, wie schnell der fuhr, kann sich vorstellen, wie im Heimatland des Tour Siegers Rad gefahren wird. Da das Sprint Kanone Nils egal ist, machte er sich Ende September auf den Weg ins eben dieses Dänemark und tat das, was er gut kann: Schnell fahren. Ein 12. Platz war der Lohn der Mühe, gegen die Konkurenz in diesem Renne ein denkbar gutes Ergebnis.
Mal wieder herzlichen Glückwunsch Nils! (jr)

Neuenhagen im Eiltempo - Kriterium am 11.09.
Heute stand das „Kriterium in Neuenhagen“ auf dem Programm. Kurze 41,5 km, dafür als KT/A/B/C Rennen ausgeschrieben und auf einer Strecke, wie sie sonst nur Bahnfahrer kennen. Sprich: eines der schnellsten Rennen der Saison. So standen dann auch bekannte Namen wie Andreas Müller und Björn Schröder auf der Starterliste.
Unser bescheidener Plan war es nun gleich, in der ersten Wertung Alti in die Punkte zu fahren und diese dann bis zum Ende des Rennes zu verteidigen. Selbiges begann 12 Uhr Mittags und erwartungsgemäß auch recht zügig. Soll heißen: bereits nach der ersten Kurve wurde attackiert. Die zweite Runde dann jenseits der 50km/h gefahren. Die Fahrer ohne 11er – insbesondere die Junioren, die mit uns gestartet waren – hatten wohl ein bisschen das Gefühl beim Motor-Training zu sein.
Aber zurück zum Plan: pünktlich zur ersten Wertung war das Feld wieder ein Feld – bis auf einen einzelnen Jenatec-Fahrer – und die Punkte wurden im Massensprint ausgefahren. Alti erwischte ein gutes Hinterrad und schaffte es tatsächlich in die Punkte. Respektive „Punkt“ – aber immerhin, den einen sollten wir verteidigen! Wie schon vermutet, stand kurz nach dieser ersten Wertung dann auch ein Gruppe mit vier Fahrern. Jetzt wurde das Rennen richtig schnell. Robert, Andre, Lars G. und Jan versuchten Alti aus dem Gröbsten heraus zu halten. So gelang es schließlich auch Alti und Jan in die erste Verfolgergruppe zu lotsen. Auch wenn Jan dann doch noch reißen lassen musste, lief das Rennen für uns besser als man erwarten durfte.
Am Ende gewann Andreas Müller (Berliner TSC) vor Lars Telschow (LKT) und Constantin Liebenow (Jenatec). Und für für Alti reichte es noch zum 10. Platz.
Nach dem Rennen haben wir diesen herrlichen Renn- und Spätsommertag bei Kaffee und Kuchen mit Kind und Kegel ausklingen lassen. Tja dann, liebe Leser, das letzte große Rennsportwochenende steht am 24./25. in Strausberg auf Programm – man sieht sich!(as,ta)
Moin, Moin – 2. Elbinselrennen am 03.09.
Bei 27°, herrlichem Sonnenschein und wenig Wind haben sich David, Lars S. und Alti in den Norden gewagt. Belohnt wurden sie mit einer herrlichen Runde über die Deiche einer Elbinsel in der Nähe von Hamburg. Bei der Besichtigung der Runde war ihnen klar, dass Rennen wird schnell und muss einfach Spaß machen.
So wurde es dann auch. Vom Start weg wurde ein hohes Tempo angeschlagen und es wurde immer und immer wieder attackiert. So stand schnell ein Schnitt von 45 km pro Stunde auf dem Tacho. Trotz der zahlreichen Attacken dauerte es aber ungefähr bis zur Hälfte der 15 Runden bis sich eine Spitzengruppe mit acht Fahrern absetzen konnte. Hinten im Feld blieb das Tempo dennoch hoch. Eine holländische Mannschaft die – so der Sprecher – zu den Favoriten zählen sollte, hatte die Gruppe verpasst und folglich viel Nachführarbeit geleistet. Die Gruppe sollten dann aber doch nicht wiedergesehen werden. In den letzten Runden wurde dann wieder fleißig attackiert. Die Gruppen wurden abwechselt von Lars und David besetzt. Alti hatte noch den Auftrag sitzen zu bleiben und sich für den Schlussspurt zu schonen.
Nach einem kurzweiligen Rennen war es dann soweit. Die letzte Runde war eingeläutet. Jetzt wollten natürlich alle vorne fahren und es gab – wie so oft – ein großes Gedränge. Mittendrin war Alti auf der Suche nach einem guten Hinterrad. Dann kamen die Holländer mit drei Mann von hinten. Die mussten doch noch was gutmachen. So war das richtige Hinterrad gefunden und es ging zügig nach vorne. 200 m vor dem Ziel stand Alti dann aber alleine im Wind. Es reicht schließlich noch zum sechsten Platz aus dem Feld. Gesamtplatz 14.
Nach dem Rennen war klar: wir kommen nächsten Jahr wieder! (ta)
27.08. - Nils gewinnt in Parchim
Gegen alle Widerstände der versammelten ABC Konkurenz, behauptete sich unsere A-Kanone Nils im zweiten Rennen von dreien während der Parchimer Radsporttage im schönen McPom. Mit diesem Sieg durchbrach er die Dominanz von Robert Bengsch, der sowohl das einleitende Zeitfahren als auch das dritte Rennen am Sonntag für sich entscheiden konnte.
Nils feierte mit diesem Sieg bereits seinen zweiten in dieser erfolgreichen Saison - Glückwunsch vom gesammten Team! (jr)

Ein Berliner Traditionsrennen lebt wieder auf - Rollbergerennen am 07.08.
Heute fand die 55. Auflage des „Großen Rollbergrennen“ statt.
Nach dem gestrigen Barnim Cup und den dort gelassenen Kräften, waren sich nicht alle sicher noch ein zweites Rennen an diesem Wochenende zu bestreiten. Doch als Berliner Verein war schnell klar, hier müssen wir uns präsentieren. Trotz des stark besetzten Fahrerfeldes stellten sich drei Fahrer mit Lars G., David und Jan des Team Helle Mittes an den Start.
Die C-Fahrer erhielten 60 sec. Vorgabe, diese waren jedoch leider allzu schnell wieder aufgebraucht und nach ca. 8 Runden gab es nun ein großes Feld. Das Tempo nahm jetzt deutlich zu und eine Attacke nach der anderen machte das Rennen sehr schwer. Bald stand eine Spitzengruppe, doch im Verfolgerfeld nahm die Geschwindigkeit keineswegs ab. So mussten David und Jan das Feld ziehen lassen und in einer abgesprengten Gruppe die restlichen Runden absolvieren. Lars G. knüpfte an die starke Leistung vom Vortag an und konnte sich zunächst noch im Feld behaupten.
Trotz der einen oder anderen Überrundung fuhren alle Fahrer des Teams weiter und sprangen noch von Gruppe zu Gruppe. Das Rennen wurde zwar woanders entschieden, doch die anspruchsvolle Strecke, die gute Organisation und die Zuschauer machten es auch am Ende des Feldes zu einem schönen Rennen.
Der Dank gilt hier den Organisatoren, die es hoffentlich schaffen im nächsten Jahr die 56. Auflage auf die Beine zu stellen. Das Team Helle Mitte wird dabei sein.
9. Barnim Cup am 06.08.
Auf nach Neuendorf, hieß es an diesem warmen Samstag und auf den Weg machten sich 5 Fahrer des Teams Helle Mitte: Alti, David, Jan, Julian und Lars G.
Schon auf der Hinfahrt instruierte Alti, unser "alter" Fuchs, Jan über die taktischen Möglichkeiten. Prämisse war es, das Rennen schwer zu machen und das Feld zusammen zu halten und somit auf die Endschnelligkeit im Schlussspurt von Alti zu setzen. Es wurden jedoch noch weitere Optionen besprochen. Die andere Fahrgemeinschaft transportierte den Kuchen, der als Dankeschön für das Warten der übrigen Renner, beim letzten Cup auf einige von uns, gebacken wurde.
Diesmal nahm zuerst das Männerfeld die 4 Runden á 21km in Angriff.
Am ersten Anstieg setzte sich Jan an die Spitze des Feldes und fuhr in einem gleichmäßig zügigen Tempo Richtung Parstein. Oben angelangt hing an seinem Hinterrad nur noch ein weiterer Fahrer und es tat sich bereits ein Loch von ca. 200m auf. Der Vorsprung bestand auch noch nach der Abfahrt und die beiden Ausreißer konnten diesen auch noch etwas ausbauen. Im Feld konnte sich das Team Helle Mitte ausruhen und die Nachführarbeit den anderen Teams überlassen.
Da die Konkurrenz nur unseren starken Sprinter Alti im Blick zu haben schien, konnte sich Lars G. durch einen beherzten Angriff absetzten und kurz vor Lunow zu Jan aufschließen. Somit waren zwei Fahrer des Teams nach einer halben Runde an der Spitze. Beide versuchten mit einem gleichmäßig hohen Tempo den Vorsprung weiter auszubauen. Aufgrund der Streckenführung, waren sie schnell außer Sichtweite. Hinten im Feld tat sich erstmal nichts und griff doch mal ein Fahrer an wurde dieser wieder schnell von Julian, David oder Alti gestellt.
Somit vergrößerte sich der Abstand und die beiden vorne witterten ihre Chance das „Ding“ durchzuziehen. Die Aufgabenverteilung war schnell klar, Lars sorgte auf den geraden Streckenabschnitten für das konstante Tempo und Jan fuhr die Anstiege in der Führung. Als Michaela den Ausreißern in der dritten Runde aus dem Auto zurief, dass der Abstand ca. 2.30min betrug, rückte das Ziel in erreichbare Nähe. Noch eine Runde, sagten sich die Beiden.
In der Zwischenzeit war auch David aus dem Verfolgerfeld abgefahren und konnte ebenfalls einen Vorsprung herausfahren. Nach der letzten Überquerung des Anstieges vor Parstein, waren immer noch keine Verfolger in Sicht. Noch einmal die Winkante nach Lunow und die Waldpassage zurück nach Neuendorf.
Da zwei Kilometer vor dem Ziel plötzlich doch einige Fahrer hinter den Führenden zu sehen waren, fuhr Lars, um nichts anbrennen zu lassen, alleine voraus und Jan mit einem kleinen Abstand hinterher. Lars fuhr dann den ungefährdeten Sieg ein und Jan überquerte kurze Zeit später als Zweiter die Ziellinie.
Der Kampf um Platz drei wurde dann auch noch mal spannend. Hier musste sich David leider dem starken Eberswalder Damitz im Sprint geschlagen geben, nachdem er fast drei Runde alleine fuhr.
Hinten ließen Julian und Alti auch niemanden mehr weg. Julian machte auf der letzten Runde immer wieder das Tempo und Alti konnte souverän im Zielsprint den fünften Platz behaupten. Damit konnte er den Abstand in der Gesamtwertung weiter verkürzen.
Nach der Siegerehrung servierte das Team Helle Mitte den Fahrern noch den versprochenen Kuchen mit Kaffe und Tee. Dies war zum einen ein Dankeschön für die Geduld bei der letzten Startverzögerung, aber auch ein großes Dankschön an die Eberswalder für die Organisation des Cups.(js)
Barnim Cup - Bergpokal am 30.07.2011
So richtig sicher war ich mir nicht, bei prognostiziertem Dauerregen den Weg nach Eberswalde anzutreten, um dort mit Alti, Jani und Robert gegen die üblichen Verdächtigen um den alljährlichen Bergpokal zu fahren.
Zumindest hatte ich im Vorfeld so einige überzeugende Argumente gefunden, nach denen es doch viel schöner gewesen wäre, zu Hause bei der Familie zu bleiben. Doch schienen meine Argumente Alti, Jani, Robert und mich irgendwie auch nicht wirklich zu überzeugen, den Samstagvormittag anders zu gestalten.
Samstag früh halb neun saß ich nun mit Robert im Auto (die Räder hatten wir sicherheitshalber auch in unserem KFZ, man weiß ja nie was so passiert …..) und wir fuhren Richtung Eberswalde.
Alti, Jani sowie ein paar weitere wetterfeste Renner trafen noch die letzten Rennvorbereitungen als wir am Treffpunkt ankamen. Räder raus, rein in die Klamotten und schon ging es los.
Da aufgrund des “tollen“ Wetters die Teilnehmerzahl sehr überschaubar war, starteten Senioren und Männer diesmal zusammen. Und so ging es erst mal im Warmfahrtempo Richtung Niederfinow.
Nachdem der Oderberg und die brandenburgischen Serpentinen vor Hohenfinow geschlossen erklommen waren, ging es den Falkenberg runter und Richtung Cöthen wieder rauf.
Diesen Anstieg nutzte Fabian Pohl um eine kleine Lücke zu reißen, die im Verlaufe des Rennens etwas größer wurde und nicht mehr geschlossen werden sollte. Die Steigung nach Cöthen überwunden und Fabian Pohl noch in Sichtweite ging es wieder Richtung Hohenfinow zurück, wo die Falkenbergrunde noch zweimal zu absolvieren war. Auf diesen Runden fiel das Feld teilweise im Anstieg wie auch in der Abfahrt etwas auseinander, rollte aber immer wieder zusammen.
Als der Falkenberg das zweite Mal gefahren war, ging es zurück Richtung Oderberg, wo erst die Entscheidung um die weiteren Plätze fallen sollte. Auf dem Weg Richtung Ziellinie bemühten wir uns, um eine Vorentscheidung und setzten uns, im mannschaftsdienlichen Wechsel, Einer nach dem Anderen vom Feld ab. Erst Jani, dann Robert, und ich und das Ganze wieder von vorn und wieder und wieder und wieder…
Jedes erkämpfte Loch, wurde leider wieder zu gefahren. Am Ende konnte sich keiner mehr genau daran erinnern, wie oft wir versucht hatten, den üblichen Verdächtigen den Zahn zu ziehen und uns dabei fast selbst ins Delirium fuhren.
Als die Wende kurz vor dem Schlussanstieg absolviert war, schoss nun Alti wie ein geölter Blitz am Feld vorbei. Erneut war es Sascha Schneider der das Loch zufuhr. Auch er konnte am Ende nicht genau sagen, ob es 20 oder 200 Löcher waren, die er im Laufe des Rennens gestopft hatte.
Nach einer weiteren knackigen Attacke von Alti sah sich nun auch Rene Damitz gezwungen, das entstandene Loch zu schließen.
Am Ende ging es doch geschlossen in den Oderberg hinein und spätestens jetzt war klar, dass nur noch ein Sprint die Entscheidung um die weiteren Plätze bringen konnte. Der Berg wurde recht zügig hochgefahren. Ich hielt mich im Energiesparmodus im Windschatten an dritter Position auf und wartete auf den entscheidenden Antritt zur Sprinteröffnung. In der letzten Linkskurve des Anstiegs rammelte die Meute dann auch schon los. Zu diesem Zeitpunkt, leicht einklemmt, hielt ich noch das Hinterrad von Rene Damitz. Als sich die Lücke bot, schob ich mich durch diese weiter nach vorn und konnte jetzt rechts außen am Sprintmob vorbeiziehen. Ich gewann den Sprint des Feldes mit einer Radlänge Vorsprung.
So war es am Ende der zweite Platz, den das Team Helle Mitte gemeinsam hinter Fabian Pohl erkämpft hatte. Den dritten Podiumsplatz der Männer ersprintete sich Rene Damitz. Bei den Senioren gewann Winselmann, vor Ihde und Fix. (lg)
MOL-Cup - Thälmannsiedlung am 02.07.
Beim 4. Lauf zur Jedermannrennserie des MOL-Cup hat Alti einsam und allein die Farben des Teams Helle Mitte Berlin vertreten. Hier ist sein Bericht.
Schon bei der Durchsicht der Startlist war klar, dass das ein interessantes Rennen werden würde. Nicht weniger als zehn Fahrer vom Team Bikekult standen am Start.
Schon kurz nach dem Start ging es auf die Kante und das Fahrerfeld wurde schnell kleiner. Nach ca. 20 Km waren dann vorne nur noch dreizehn Fahrer - sieben davon von Team Bikekult. Die Mannen um Daniel Schaal wussten aber ihre zahlenmäßige Überlegenheit nicht zu nutzen und so ging es mit gleichmäßigen aber recht hohem Tempo dem Ziel entgegen.
Etwa zwei Kilometer vor dem Ziel attackierte dann Patrik Röstel vom Team Velox Berlin. Ein Fahrer vom Team Bikekult war zwar an dessen Hinterrad, konnte das Tempo aber nicht halten. Hinten versuchte das Team Bikekult dann zwar ihrer Favoritenrolle noch gerecht zu werden, konnte das Loch zum Führenden aber nicht schließen. Bei der 1000-Meter-Marke war es dann Oliver Schulz vom Berlin Racing Team der mit einem beherzten Antritt schnell ein großen Lochen reißen konnte. Jetzt setzte ichi nach und fuhr als Dritter auf die Zielgerade. Vorne fuhr Patrik Röstel einem sicheren Sieg entgegen. Um Platz Zwei wurde es zwar noch mal richtig eng, schließlich konnte sich aber Oliver Schulz noch knapp als Zweiter ins Ziel retten. Für mich blieb der dritte Platz. (ta)
9. Treptower Radsportfest am 26.06. - Nils verpasst die entscheidende Gruppe und das Podium nur knapp
Dem aufmerksamen Leser unserer Newsabteilung sollte in den letzten Monaten nicht entgangen sein, dass unser A-Joker Nils bislang nicht erwähnt wurde. Er war aber nicht etwa ein Fehleinkauf, nein Nils fuhr abseits der internen Berichterstattung insgesamt 4 Top 10 Platzierungen und einen Sieg ein. Er schaffte so den Klassenerhalt und darf sich, mit dieser Form, auf weitere Spitzenplatzierungen für das Team Helle Mitte und sein RG Team Atelier VELO Braunschweig freuen.
Wie hoch die Trauben hängen, zeigt der folgende, leicht melancholisch angehauchte, Kurzbericht.
Nachdem die ersten Runden von wechselseitigen Attacken geprägt waren, konnte sich in der 9. Runde zunächst eine 4-Mann Spitzengruppe absetzen. Diese wurde wenige Runden später von einer Verfolgergruppe gestellt, in der sich auch Nils befand. Die weiteren 3 Fahrer des Teams Helle Mitte hielten derweil das Hauptfeld zusammen, so dass der Abstand zwischen der nun 14-köpfigen Spitzengruppe und dem Feld schnell auf deutliche 40 Sekunden anwuchs.
An dieser Konstellation änderte sich bis kurz vor Schluss des Rennens nichts, so dass die Wertungspunkte in die Spitzengruppe vergeben wurden. Hierbei zeigte sich Nils mehrfach vorne und lag mit 17 Wertungspunkten zwischenzeitlich knapp hinter dem Führenden auf Platz 2.
Nachdem sich zahlreiche Attacken einiger zahlenmäßig überlegener Teams nicht als erfolgreich erwiesen hatten, lösten sich 7 Runden vor Schluß vier Fahrer aus der Spitzengruppe, die den Sieg unter sich ausmachen sollten.
Ohne in den letzten Wertungen punkten zu können, reichte es für Nils letztlich noch zu Platz 4 und der Gewissheit: Da war noch deutlich mehr drin…
Fazit:
Guter Auftritt des Teams! Mit einem vierten Platz darf man sich in die „studentische Klausurenpause“ verabschieden.
– das nächste Rennen kommt bestimmt – da sollte es dann zumindest das Treppchen sein ;) (nt)
Barnim Cup in Neuendorf am 18.06.
Mit dem Sieg beim 5. Rennen des Barnimcups hat Thomas A. vom Team Helle Mitte die Gesamtführung der Trainingsrennserie übernommen.
Am Samstag standen in Neuendorf vier Runden rund um den Parsteinsee auf dem Programm. Anspruchsvolles Terrain aber immerhin das Wetter schien – trotz schlechter Vorhersagen – mitspielen zu wollen. Ob die Beine da auch mitmachen würden stand bei dem ein oder anderen noch auf der Kippe.
Am Start standen immerhin um die 30 Fahrer pünktlich um 10 Uhr bereit. Doch irgendwie fehlte da noch was. Die Räder vom Team Helle Mitte. Diese wurden zwar ordnungsgemäß von Thomas Teubel „TT“ – der etwas verschlafen hatte – chauffiert, nur leider in die falsche Richtung. Netterweise hat das gesamte Rennen auf uns gewartet und es ging mit ca. 30 Minuten Verspätung los. >>An dieser Stelle noch mal die Bitte nach Entschuldigung und vielen Dank für die Geduld.<<
Die ersten Kilometer wurden noch recht verhalten gefahren. Mit zunehmender Renndauer wurde das Tempo aber – wenn auch gleichmäßig – immer schneller. Die wenigen Attacken, die es gab wurden von Andre, Lars G. und Jan vereitelt. Die beiden Sprinter, TT und Alti, konnten sich da entspannt zurückhalten.
TT, der auf Grund seiner Schulterverletzung lange pausieren musste und sein erstes Rennen nach der Verletzungspause fuhr, hat dann zur Halbzeit Feierabend gemacht und am Ziel aufgepasst, dass der Rest vom Team richtig Rad fährt und keiner beim Spurt mit Kartoffeln wirft.
Nach 35 Kilometern wurde es dann aber richtig schnell. Am letzten Berg – ca. 18 Kilometer vor dem Ziel – attackierte Alexander Tiedtke (NRVg. Luisenstadt 1910 Berlin) und konnte konnte sich absetzen. Für die Tempoarbeit im Feld haben immer wieder Lars G. und Jan gesorgt. Oben am Berg haben wir dann das Feld der Senioren – die mit fünf Minuten Vorgabe gestartet waren – eingesammelt und es ging zusammen in die kurze Abfahrt. Auf dieser sind dann auch alle wieder zusammengerollt. Etwa fünf Kilometer vor dem Ziel gab es noch eine weitere Attacke von Alexander Tiedtke. Lars G. hatte aber aufgepasst und ging mit. Im Moment, als ein köpenicker Fahrer nachsetzte passte wiederum Alti auf und ging seinerseits mit. So fanden sich letztendlich zwei Fahrer vom Team kurz vor dem Ziel – mit einem viel versprechendem Abstand zum Feld – in der Spitzengruppe wieder. Die Gruppe lief aber nicht, wurde schnell wieder gestellt und es kam zur Sprintankunft. Am Ende hatte dann Alti die schnellsten Beine und gewann vor Florian Fernow (Svg. Zehlendorfer Eichhörnchen) und Sascha Schneider (Berliner TSC). (ta,as)
Allein unter Wölfen - 57. Lichterfelder Rundstreckenrennen.
Am Pfingstsonntag ließen zwei unserer Recken Pfingsten Pfingsten sein und begaben sich ins schöne Berlin Lichterfelde um beim berühmt berüchtigten ABC Klassiker an den Start zu gehen.
Lest hier den Bericht von Tommi A.
Am Sonntag standen Lars S. und Thomas A. beim Lichterfelder Rundstreckenrennen am Start. Es ging über 50 Runden und 85 Km.
Bei schönem Wetter, etwas Kopfsteinpflaster und vor den Infoständen der Berliner Parteienlandschaft ging es fast pünktlich gegen 13:45 Uhr los. Das Rennen selbst wurde vom Team Jenatec und vom Team Ur-Krostitzer Univega geprägt. Die einzelnen Rennklassen A, B und C wurden jeweils im 30 Sekundenabstand ins Rennen geschickt. Nach dem die B-Fahrer auf die C-Fahrer aufgefahren waren, war Lars immer wieder vorne bei der Tempoarbeit zu sehen. Thomas – unser Sprinter – hat sich derweil im Feld versteckt.
Am Ende sprang für Thomas dann noch der 13. Platz raus. In der separaten Wertung der C-Fahrer reichte es immer noch für Platz drei und somit fürs Podium.
Zielsetzung erfüllt, gut trainiert und schon jetzt Lust auf das 58. Lichterfelder Rundstreckenrennen.(ta)
Ein ewiges Hin und Her – Rundstreckenrennen am „Ku-Damm“ am 04.06.
Alle Jahre wieder startet und endet die U23 Rundfahrt „Tour de Berlin“ auf ihrer letzten Etappe am Kurfürsten Damm in Berlin. Damit den Zuschauern zwischen Start und Zieleinlauf der U23 nicht langweilig wird, gibt es, neben moderner Musik auf der Showbühne und zahlreichen kulinarischen Genüssen, diverse Rahmenrennen, die kurzweilige Unterhaltung garantieren sollen. Eines dieser Rahmenrennen ist die Rundenhatz der C-Klasse.
Dieses Rennen, in der Vergangenheit stets als Kriterium ausgetragen und in diesem Jahr als Rundstreckenrennen deklariert, besticht durch winzige Rundenlängen (früher 600m, 300 hin und 300 her!) und spannenden Fahrbahnbelag (Berlin ist eben nicht Bayern).
Obwohl ich mir die Frage stellen muss, warum ich mich mit meinen dünnen Bergfahrerbeinen bei diesem Rennen immer wieder an den Start stelle, macht es immer wieder irgendwie Spaß. In der Vergangenheit waren die Runden so kurz, das man neben Luft holen für kaum etwas anderes Zeit hatte. Aus der 180 Grad Kurve anzutreten, nur um nach wenigen Pedalumdrehungen schon wieder die Bremse zu ziehen und sich in die nächste Kurve zu legen war alles, was Hirn und Schenkel in diesen knapp zwei Stunden wahrnahmen.
In diesem Jahr wurde das Hin und Her, in Form einer längeren Runde und des Austragungsmodus „Rundstreckenrennen“, meines Gefühls nach, etwas entschärft. Das Wetter war super (30 Grad), das Team Helle Mitte in Formation am Start (sieben Mann) und das Ziel eindeutig: Thomas A. sollte in die Top 10 fahren.
Peng, Startschuss, (fast) volle Kanne los, hin und her. Dass es diesmal kein Kriterium war, zeigte sich in den ersten Runden. Das sonst existenzverneinende Tempo, welches vor den regelmäßigen Wertungssprints angegangen wurde, wich in diesem Jahr einer Geschwindigkeit mit kleiner aber realistischer Überlebensmöglichkeit. Trotz allem gab es von Beginn an Attacken, mal vielversprechend mal sinnfrei gesetzt. Doch eines hatten fast alle diese Angriffe gemein: Einer von uns war immer dabei. Aufmerksam fuhren wir hin und her, wechselten uns in den Verantwortlichkeiten im vorderen Teil des Feldes ab und bereiteten nach und nach das Feld für Thomas´ Platzierungsversuch. Jan, David, Lars G., Martin, Robert, André und ich waren abwechselnd in vorderen Positionen zu sehen, versuchten selbst etwas oder passten auf, dass nichts anbrennt. Dirigiert wurden wir vom Strassenrand, wo Lras S. nach seinem Kurzurlaub den Posten des Sportlichen Leiters zu aller Zufriedenheit ausfüllte. Eigentlich eine sehr gute Mannschaftsarbeit die wir da ablieferten.
Ausgenommen von diesen glorreichen Aktionen blieb der Moment, als sich die entscheidende Gruppe absetzte. Dieser Situation vorausgehend, waren bereits drei Fahrer einige Runden lang vor dem Feld unterwegs. Sieben weitere fuhren im besagten Moment hinterher und von uns weg. Zug verpasst, Ticket ungültig! Damit verdammten wir uns zu einer aussichtslosen Nachführarbeit, die von außen zwar echt cool aussah, letztlich leider Erfolglos blieb. Es galt also zu hoffen, dass es vorne zu Problemen kam, sich einer der Fahrer beim ewigen hin und her auf dem kompliziert gesteckten Kurs verfuhr oder den hohen Temperaturen zum Opfer fiel. Etwas in dieser Richtung geschah dann auch und die Hoffnungen auf einen Sprintsieg aus unserer Gruppe und damit der 10. Platz wuchsen wieder.
Obwohl wir höchstwahrscheinlich nahezu 100% der Lehrerschafft dieses Feldes in unserem Team vereinen, konnten andere ebenfalls rechnen, bekamen mit, dass ein Lösen aus unserer Gruppe den benannten 10. Platz zur Folge haben konnte und fuhren weg. Erst einer, dann ein anderer, dann mal zwei dann sogar drei mit David dabei. Und natürlich immer hin und her. Ca. vier Runden vor Schluss gelang es dann tatsächlich einem Fahrer, sich abzusetzen und sich den begehrten 10. Platz zu sichern. Etwa im gleichen Zeitraum wurden wir um Martin beraubt, der in einer der beiden Kurven stürzte, nur wenige Runden vor André, den es in der vorletzten Runde erwischte. Bis auf kleine Blessuren blieb aber alles heil.
Mit führungsarbeitgeschwächten Beinen fuhren wir den letzten Metern entgegen. Mit letzter Kraft versuchte ich die Eröffnung des Sprints auf der Zielgeraden zu kontern, da Thomas in diesem Moment eingebaut schien und ein gänzliches Debakel vermieden werden musste. Mein Vorhaben misslang natürlich, denn mit dem Genom eines Bergfahrers und der Restenergie einer leergezogenen Knopfzelle, blieb mir nichts anderes übrig, als den Blick zu tunneln, den Puls auf ein Jahresrekordhoch zu jagen und auf den Zielstrich zu hoffen. Mitten in diesem Delirium sah ich rechts von mir Marc Cavendish vorbei ziehen - Mann, ist der schnell dachte ich noch und war im Ziel.
Cavendish sollte sich später als Thomas herausstellen, der sich mit diesem Sprint den 11. Platz sicherte. Was hätte das für ein Fest gegeben, wenn er in der ersten Gruppe gesessen hätte…
Fazit: Ein knallhartes Rennen (siehe Fotos), eine gute Teamleistung und trotz allem eine Menge Spaß rundeten diesen sonnigen Samstag im beschaulichen Berlin ab und lassen uns schon auf das nächste Jahr freuen. (jr)
Allein im Norden
Na ja so ganz stimmt das nicht. Ich hatte fünffache familiäre Unterstützung und weilte nach dem Odenwald-Trainingslager über die Ostertage in der Nähe von Neumünster. Also drängte sich ein Start regelrecht auf.
Die Eckdaten in Kurzform:
Gut organisiert, sonnig, diesmal keine Schlager aus den Lautsprechern (wie sonst aus den Boxen bei Hauptstadtveranstaltungen dieser Art tönt). ca. 80 Starter, sieben Kurven- zwei Stürze. 42Km/h im Schnitt schnell meist wie an einer Kette aufgereiht. Gegenwind auf der Zielgeraden, nicht nur schnell nach den teilweise engen Kurven. Hecktisch nach Vorstößen und vor Prämienrunden-klar! Am Ende nur noch 37 im Ziel- ick 26. Also südländische Zurückhaltung beim Schlussgedränge der letzten Runden. Keine Gelegenheit in eine Gruppe zu kommen-vielleicht im September :-)!?
Mit dem Team ist sicher mehr drin-vielleicht im nächsten Jahr wenn es nicht auf Ostern fällt?
Heinrich Heine würde als Zusammenfassung schreiben: Training für schnelle Beine und alle wie an einer Leine, Lars der Spaß hatte alleine-Aussicht nach vorn hatte er keine.(ls)
Barnim Cup am 16.04.2011 – Sieg für das Team Helle Mitte
Am Samstag stand der dritte Barnimcup in Tiefensee auf dem Programm. Dem Ruf der Eberswalder sind sechs Mann vom Team Helle Mitte gefolgt. An dieser Stelle muss man wieder mal Motor Eberswalder danken, dass sie immer wieder diese tolle Trainingsserie organisieren.
Zum Rennen: Mit den – nun schon fast obligatorischen vier Minuten Rückstand – wurden kurz nach 10 Uhr die Männer ins Rennen geschickt. Erneut war man sich jedoch nicht so sicher, ob man die Senioren nun einholen wollte oder lieber nicht. So ging es dann recht moderat los. Hier und da wurde schon mal ein wenig Gas gegeben. Kurz hinter Prötzel haben wir zum ersten mal attackiert und fanden uns mit David, Lars G. und Thomas A. in der Spitzengruppe wieder. Mit dabei Damitz und Loepthien (beide Eberswalde), Oliver Schulz (Berlin Racing Team), Florian Fernow (Zehlendorfer Eichhörnchen) und Florian Fahr (Radteam Cöpenick). Da man sich jedoch nicht ganz einig war, teilte sich die Gruppe wieder. David, Lars, die beiden Eberswalder und Oliver Schulz blieben als Spitzengruppe übrig. Hinten wollten sich die Verbliebenden jedoch mit der Situation noch nicht zufrieden geben. Im weiteren Verlauf ist Florian Fernow schließlich wie eine Lokomotive losgefahren und zusammen mit Thomas A. noch an die Spitzengruppe rangefahren.
Vorne lief es dann sehr harmonisch und taktische Spielchen gab es keine mehr. So wurde der Abstand zu den Verfolgern langsam größer. Irgendwann war das Seniorenfeld in Sicht. Auch aus dem Feld der Senioren hatten sich einige Fahrer leicht absetzen können. Wir mussten weiter fahren, da sonst die Verfolger wieder aufgeschossen hätten. Das Verfolgerfeld der Senioren hat sich natürlich gefreut, brauchten sie sich doch nur gemütlich im „Schlafwagen“ an die Ausreißer wieder ranfahren lassen.
Als die Ausreißer bei den Senioren wieder gestellt waren, wollte niemand mehr so richtig fahren. Hier haben sich Lars G. und David wieder vorne eingereiht und ein Großteil der Führungsarbeit geleistet. Diesen Vorteil nutzte Thomas A., indem er sich nur noch das richtige Hinterrad suchen musste.
Der Spurt wurde – wie so oft auf dieser Strecke – viel zu früh eröffnet. Nun hieß es für Thomas A. die Nerven behalten. Erst auf den letzten 100 Metern hat er dann seinerseits den Sprint eröffnet und gewonnen. Ein Sieg, der nur möglich war, weil wir als Mannschaft funktionierten.
Die weiteren Platzierungen gingen an Oliver Schulz und Florian Fernow.
Am Sonntag ging es dann zum Scanhaus Cup nach Marlow, aber das war dann eine ganz andere Geschichte.(ta)
Groß-Dölln – Erstes offizielles Rennen und erste Top-Ten-Platzierung für das Team Helle Mitte
Am Samstag dem 02.04. wurde auf dem Flugplatz Groß-Dölln die Straßensaison in Berlin/Brandenburg eröffnet. Mit am Start waren sieben Fahrer vom Team Helle Mitte. Zehn Runden a' 10,1 km standen auf dem Programm. Noch unsicher, wie es um die eigene Form bestellt sein würde, ging es um 12 Uhr los.
Schon in der ersten Runde war klar, dass der Wind diesmal nicht entscheidend ist. Dennoch wurde immer wieder attackiert. Die Gruppe des Tages wollte und wollte aber einfach nicht entstehen.
Mit zunehmender Renndistanz zeigten sich unsere Jungs – bis auf die beiden etatmäßigen Sprinter – immer wieder an der Spitze des Feldes, gingen in Gruppen mit oder fuhren Löcher zu. Robert versuchte es zeitweilig auch alleine. Leider ist niemand mitgegangen, sodass auch dieser Vorstoß nach einer halben Runde wieder vorbei war. Dann waren es Lars, Martin und Julian, die wiederholt vorne zu finden waren und mit Julian kurz auch in einer Spitzengruppe saßen. Schließlich versuchte es David gut eine Runde vor dem Ziel noch einmal. Es stand dann auch schnell eine Gruppe, welche durchaus dass Zeug gehabt hätte durchzukommen. Irgendwie wollte aber doch keiner mehr so richtig fahren und das Feld schloss wieder auf. Irgendwo da, muss sich schließlich auch – was viele gar nicht so richtig mitbekommen haben – der spätere Sieger abgesetzt haben. Für den Rest des Feldes hieß es dann sich auf den Endspurt vorzubereiten. Robert und Thomas T. versammelten sich dann mit Thomas A., um diesen für den Endspurt in Position zu bringen. Das Tempo im Feld war in der letzten Runde jedoch sehr moderat, sodass es ein ziemliches Gedränge gab und wir uns schließlich ca. drei Kilometer vor dem Ziel verloren haben. Noch aus dem letzten Jahr war klar, dass man ganz vorne auf die Motorradrennstrecke gehen muss, um eine Chance im Endspurt zu haben. Kurz vor der Einfahrt setzte Thomas A. alles auf eine Karte und ist – gerade noch rechtzeitig – nach vorn gefahren. Mit Vollgas ging es in die letzten vier Kurven. Ausgerechnet in der Zielkurve gab es den – wohl – einzigen Sturz dieses Rennens. Dadurch musste Thomas A. kurz rausnehmen und hatte somit ein Loch von drei Metern. Nach vorne ging dann nichts mehr, zum Glück kam aber auch nichts mehr von hinten und Platz 10 war gesichert.
Mit unserer Leistung können wir heute wirklich zu frieden sein und zuversichtlich in die Saison gehen. Spaß hat es auf jeden Fall gemacht und vor allem Lust auf mehr. (ta)
1. Barnim Cup am 19.03. - Tommi auf dem Treppchen
Das erste Rennen - die erste Podiumsplatzierung, wenn das kein guter Start in die Saison ist! Unser Sprinter Tommi bescherte uns am letzten Wochenende einen zweiten Platz. Hier ist sein Bericht.
Tommi und der Sieger des Rennens. Platz drei fehlt auf dem Bild.
Traditionell zur Eröffnung der Straßensaison luden unsere Eberswalder Sportsfreunde zum Barnim-Cup nach Britz ein. Alti, Davide, Lars G., Jani und ich (Tommy) folgten der freundlichen Einladung und wollten 75 km bei strahlendem Sonnenschein und kühlen Temperaturen abspulen.
Der Cup war insgesamt gut besucht mit 15 Männerfahrern und 18 Seniorenfahrern. Letztere sollte 4 Minuten Vorsprung erhalten, was bei den Männern zu Diskussionen führte, ob man nun auffahren möchte oder das Rennen erst einmal langsam angehen wolle. Da jedoch Rennfahrer eher quatschen ohne etwas dabei zu sagen, sollten die Rennschuhe entscheiden. Peng! Von Beginn an wurde mehr oder weniger Vollgas gefahren. Ich für meinen Teil kann mich gar nicht mehr erinnern wann ich das letzte mal schneller als 40 km/h mit dem Rad gefahren bin. Ich musste jedenfalls ganz schön beißen und die eine oder andere Attacke, die von Jani, Lars und Davide lanciert wurde, ließen mir das Laktat in Beine und Lunge schießen.
So richtig wollte das Feld aber keinen weg lassen und so wurden vereinzelte Ausreißer schnell wieder zurückgeholt. In Groß Schönebeck gab es dann eine Schlüsselstelle, auf die uns Alti – der alte Fuchs – vorher hinwies. Dort geht es nach der Tankstelle rechts weg auf ein kurzes aber übles Stück Kopfsteinpflaster. Wir sammelten uns vorne ein und drückten aufs Tempo und so ging auch gleich richtig die Post ab – nach meinem Empfinden der schwerste Teil des Rennens. Leider war Jani hier kurz mit dem Zählen der Kopfsteinpflaster beschäftigt und verlor den Anschluss.
Nachdem ich nach einigen Kilometern den Kopf wieder hob, sahen wir das Seniorenfeld und schlossen wenige Minuten später auf. Hier war dann irgendwie Waffenstillstand angesagt, auch wenn Davide – unser bester Mann an diesem Tag – es immer wieder mit einem Ausreißversuch probierte. Leider ohne Erfolg und so raste eine knapp 30 Mann starke Gruppe dem Ziel entgegen. Ein schwarz-blauer Zug formierte sich und Davide zeigte mal wieder, dass er bärenstark ist und zog Lars, Alti und mich im Schlepptau am Feld vorbei. Lars verlängerte noch ein paar Meter und Alti setzte mich ca. 350 Meter vor dem Ziel ab. Ich wusste, dass es noch sehr weit war, aber an diese Stelle muss man es dann einfach versuchen und durchziehen. Ich riss ein Loch und fuhr alleine dem Ziel entgegen. Leider war der Weg noch sehr lang und die Saison noch sehr früh, so dass ich an Tempo verlor und den stark aufkommenden Berliner Schulz noch vorbei lassen musste. Dennoch konnten wir mit einem auf den Schultern der Mannschaft getragenen 2. Platz sehr zufrieden sein. Platz 3 ging an den Köpenicker Bauer.
Liebe Eberswalder, danke für die tolle Veranstaltung, welche uns bei einem sportlich anspruchsvollen Rennen den Saisonauftakt bescherte. (tt)
Berlin-Bad Freienwalde-Berlin fällt (leider mal wieder) aus.
Als hätten wir es gewusst, zogen wir uns, an einem schönen Sonntag im März, die verbotenen Kompressionsstrümpfe unter die Beinlinge und fuhren von Berlin nach Bad Freienwalde und zurück. Wenn man schon kein Rennen auf diesem Kurs bekommt, dachten wir uns, macht man wenigstens eine entspannte Ausfahrt draus, genießt den Wind, die Hügel und den imposanten Anblick der "nördlichsten Schanze Deutschlands".
Mit dabei war ein Großteil der Mann/Frauschaft, ein paar weitere Radler und ein kalifornischer Gastfahrer mexikanischer Abstammung mit seiner japanischen Kamera, dem wir die schicken Fotos zu verdanken haben.
(jr)
Die Saison 2011 hat bereits begonnen und es gibt eine ganze Reihe Neuigkeiten.
Unser Team hat mit vier Neuzugängen (Bennie, Thomas, Robert und Nils) den
Kader schlagkräftig vergrößert und durch Tina bereits die ersten Siege
eingefahren.
Mit ihren Siegen in den Müggelbergen, im Grunewald und in Linthe und dem zweiten
Platz in Potsdam hat sie sourverän den Gesamtsieg der Berliner OffroadSerie gewonnen.
Glückwunsch!
Zur Homepage der Berliner Offroadserie
Man sieht sich - und denkt dran: keine Kompressionsstrümpfe mehr!

(as)
Crossrennen in den Müggelbergen, 26.11.2010
Kalt? Nass? Matschig? Egal!
Beim Crossrennen der Offroad-Serie in den Müggelbergen in Berlin konnte Tina Heizmann am vergangenen
Sonntag einen Sieg für das Team Helle Mitte nach Hause fahren. Auf einer technisch anspruchsvollen Strecke,
die mit nassem Laub, vielen Wurzeln und einer tiefen Sandpassage aufwartete, hatte sie sich in der ersten
Runde am Berg von ihren Verfolgerinnen abgesetzt und von dort an ihren Vorsprung bis ins Ziel ausbauen
können. Zwei Wochen vorher hatte Tina auch schon beim zweiten Lauf der Serie am Brauhausberg in Potsdam
ganz oben auf dem Treppchen stehen können. In der Gesamtwertung des Cups hat sie damit die Führung übernommen.



(th)
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