MOL-Cup: Preis der Zitadellenstadt

Am ersten Sonntag im April wurde das erste Rennen des MOL-Cups mit dem Preis der Zitadellenstadt ausgetragen. Auf der alten Schäferberg-Runde duellierten sich etwa 200 Starter der Männer- und Seniorenklasse. Es galt die 7,6 km Runde 10 x zu befahren. Von unserer Equipe hatten drei Fahrer den Wecker erfolgreich auf „sehr-sehr zeitig“ programmiert und den Weg ins Starterfeld gefunden. Nils, Lars und Robert wollten durch diese Aktion, die derzeitige Form abfragen.DSC_0012

In einem schnellen Rennen, über 76 km, lautete das Ziel erste Rennkilometer zu sammeln und sturzfrei durchkommen. Auf dem anspruchsvollen Kurs konnten sich zwei Fahrer vom Feld absetzen und fuhren zwischenzeitlich einen Vorsprung von mehr als eine Minute heraus. Das Feld gab sich allerdings nicht so schnell geschlagen und erhöhte das Tempo im letzten Drittel des Rennens. So wurde das Spitzenduo in der letzten Runde gestellt. Aufgrund der hohen Geschwindigkeit mussten viele Fahrer abreißen lassen, was das Hauptfeld zum Ende auf eine etwa 35-40 Mann kleine Gruppe minimierte.

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Alle drei Höhenpunktler konnten dem hohem Tempo folgen und hielten sich das ganze Rennen in den vorderen Reihen des Peletons auf. Zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison haben die Kräfte dann aber nicht ausgereicht voll in den Zielsprint einzugreifen. So rollten Robert als 13., Nils und Lars in den 20er über die Ziellinie. Sieger des Rennens wurde wie im Vorjahr, damals noch in unserem Trikot, Fabian Pohl. Gratulation an dieser Stelle! (rh)

2. Barnim Cup 2014 – 2. Platz

Der Frühling war da – vorgestern jedenfalls, heute nicht… Obwohl die Wetterfrösche uns für heute dem 05.04. 16 Grad versprochen hatten waren es nur 7 und windgechillt irgendwas bei null. Deswegen ist Radsport wohl eine der härtesten Sportarten der Welt…

Anyway, hilft ja nix, gibt nur schlechte Kleidung usw… So standen heute also drei Vertreter der Èquipe bibbernd am Start in Britz (Jan, Robert und Julian) und sehnten sich nach 66km warmfahren. Senioren und Männerfahrer wurden getrennt gestartet, die Männer mit drei Minuten Vorsprung vor den Senioren.

Wie immer: Peng, los, kennt man. Im Gegensatz zu einigen anderen Austragungen dieses Cups, blieb es aber lange ruhig. Gelegentliche Attacken waren schnell vereitelt und die Gruppe rollte verhältnismäßig entspannt daher. Nach ca. 20km suchte Jan mit einem weiteren Fahrer sein Heil in der Flucht, was auch einige Kilometer von Erfolg gekrönt war. Als uns die Senioren einholten, die ihr eigenes Rennen fuhren, wurde das Tempo höher – Endlich warm.

Immer wieder gab es Attacken, Tempoverschärfungen und kurze Ausflüge in Spitzengruppen mit wechselnden Besetzungen. Aber keine Aktion kam durch und so sollte es zum Sprint kommen. Das beste draus machen war hier die Devise für uns drei und das bekammen wir auch ganz ordentlich hin.

Robert sicherte sich als Geamtdritter Platz zwei in der Männerwertung, Julian rollte als fünfter (4. Männerwertung) über den Zielstrich und Jan machte die Sache mit Rang 10 schön rund.

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Wenngleich wir mit Jan beim 1. Barnimcup vor zwei Wochen und mit Lars G. am letzten Wochenende in Ascheffel bereits die Saison eingeläutet hatten, war dies das erste Rennen in (Mini-)Mannschaftsstärke und damit ein schöner Saisonauftakt.

Danke auch diesmal an die Eberswalder für die gute Organisation und dafür, dass es diese Serie überhaupt gibt. Weiter so! (jr)

 

SISU Winterduathlon

Am 22.02., einem sonnigen Samstag in dieser noch frühen Saison, standen vier Mann der Équipe im Berliner Grunewald am Start dieses lieb organisierten Duathlons. Tobias, Robert, Lars und Julian trotzten den Regeln des Radsports, nach denen Laufen und sogar Stehen Gift für die Beine sein soll, und versuchten sich in einer Mischung aus „Gift“ und „Gut für Radler“.

Bei diesem Duathlon galt es, die beliebtesten Ausdauerdisziplinen der Nation, Radeln und Laufen, in folgender Kombination zu absolvieren: 5,5km Lauf – 21km Rad – 3km Lauf. Und das ganze möglichst schnell, ohne sich zu verletzen und mit maximaler Freude an der Bewegung.

Nach dem Peng ging es mal wieder los. Die Experten, Tri- und Duiathleten gleichermaßen, rannten los, als wäre sonstwer oder-was hinter ihnen her. Der Rest (darunter wir) lief, mal recht mal schlecht, ebenfalls ums sprichwörtliche Leben. Nur eben etwas langsamer und wahrscheinlich auch nicht so schön anzuschauen, wie die Experten.

Nach dem ersten Lauf-Teil, ging es aufs Rad. Der Kurs führte hoch und runter durch den Grunewald, mit einem langen Anstieg in der Mitte, und war technisch nicht übermäßig kompliziert. Da verwundert es nicht, dass die führenden Athleten ihre jeweilige Führung mittels Crossrad und nicht mit dem Mountainbike herausfuhren. In diesem Gelände definitiv die schnellere Alternative. Apropos schnell und führend: Der spätere Sieger Michael Kopf (Duathlon Bundesliga), überrundete uns bereits in der zweiten von vier Radrunden! Just, als ich am langen Anstieg mein Bergflohtalent ausspielte und einen nach dem anderen am überholen war, gabs ein kurzes aber intensives Rauschen von hinten und Koch bewies mir, dass es immer einer besser kann. Respekt vor dieser Leistung.

Der Wechsel vom Rad ins Laufen geriet erwartungsgemäß zum Eierlauf, eindeutig zu wenig (nämlich gar keines) Koppeltraining. Aber egal, jetzt galt es, einfach nur ins Ziel zu kommen. Nach einer gefühlten Ewigkeit, in der mich Robert, welcher auf der Radstrecke ein Opfer meines Gewichtsvorteils am Berg wurde, wiederum überholte und lockerem Schrittes enteilte, kam ich endlich ins Ziel. Schmerzgeplagt aber glücklich, irgendwo in der Mitte der Ergebnisliste und sogar ein wenig stolz.

Die Teamleistung darf jeder gerne einordnen wie er möchte. Ich finde, mit den Plätzen 41, 45, 71 und 85 haben wir uns im Feld derer, denen der Duathlon nicht in die Gene geschrieben ist, achtbar geschlagen. Das wir bei den Profis im vorderen Drittel nichts zu melden haben würden, war vorher klar.

 

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Umso mehr hat es Spaß gemacht, sich zu schinden und mit Tempo durch den Wald zu pflügen. Und das bei herrlichem Februar-Sonnen-Wetter. J

Danke SISU für diesen schönen Wettkampf – See you next Year. (jr)

Fabians dritter Platz in der Deutschland Challenge Jedermann Wertung

Die letzte Saison war ein ziemlicher Hammer für die Équipe. Mit 13 Siegen und 17 zweiten und dritten Plätzen konnten wir das wohl beste Ergebnis unserer Teamgeschichte einfahren.

Neben Thomas, Nils und André sowie dem einen oder anderen Fahrer der Mannschaft, war vor allem Fabian für diese Serie an tollen Erfolgen verantwortlich. Kaum ein Rennen verging, ohne dass er sein Heil in der Flucht suchte und es oft auch fand. Und wo es nicht klappte, stand Fabian zumindest auf dem Podium oder wurde von Thomas oder Nils abgelöst, die ihre schnellen Beine in Richtung Zielstrich rotieren ließen.

Lohn für diese Mühen waren Platz 2 in der Mannschaftswertung des MOL-Cups und Platz 8 in der Mannschafts – Championswertung – und Fabians dritter Platz in der Einzel – Championswertung. Für diese Leistung wurde Fabian vor kurzem im Rahmen des Bremer 6 Tage Rennens geehrt.

Auch wenn uns Fabian und Thomas zu dieser Saison verlassen haben und damit die zwei flinkesten Schenkelpaare in neuen Trikots mit uns am Start stehen werden, an dieser Stelle Glückwunsch zur geilen Leistung und vielen Dank für eine tolle Saison. (jr)

Plänterwaldlauf Berlin am 08.12.13

Es ist ein hartnäckiges Gerücht, dass Radsportler nicht laufen können – also richtig laufen, mit Joggingschuhen und der Startnummer vorne (!). Ob wir mit unserer Teilnahme am Plänterwaldlauf dieses Gerücht aus der Welt räumen konnten, liegt wohl im Auge des jeweiligen Betrachters. Aber zwei von uns haben es zumindest probiert und wir sind eigentlich ganz zufrieden mit uns…
Bei nieseligen 3 Grad versuchten sich Tobias und Julian an der 10km Distanz dieses schönen Traditionslaufes. Eine 5km Runde, welche teils über Asphalt und teils über aufgeweichten Waldboden führte, musste, gemeinsam mit weiteren 240 Läufern, 2x absolviert werden.
Wie man am Start schnell feststellen konnte, eint den Läufer und den Radler der Phänotyp. Diejenigen, die schnell ins Ziel wollen (und können) sind meist schlank, rank und sehnig und schießen über den Kurs, als gäb‘s kein Morgen (oder kein Übermorgen, wie ich heute, zwei Tage danach, am Muskelkater in den Waden feststellen muss). Die Anderen, die nicht so schnell ins Ziel laufen können (oder wollen), sind nicht so sehnig und wären auch auf dem Rad eher den „Genussradlern“ zuzuordnen…irgendwo zwischen diesen Extremen dürften wir uns wohl eingeordnet haben.
Die Zeit zwischen Startschuss und Zielpiepen verging deutlich schneller, als man es vom Radrennen gewohnt ist, tat aber genauso weh und hat per pedes genauso viel Spaß gemacht.
Belohnung für den Ausritt in fremde Gefilde war eine solide Leistung mit den Plätzen 40 und 58 bzw. Platz 6 und 11 in der AK. Durchaus passabel, wie wir finden… ;-)
Fazit: Ein schöner Lauf, liebevoll organisiert und zum Jahresausklang ein perfekter Event für jeden Ausdauerfreund. (jr)