Nils gewinnt das Wittenbereger Altstadtrennen am 2.Mai

Ähnlich wie Luther, der an diesem Ort vor 500 Jahren seine Thesen an die Tür hämmerte, so haute auch Nils am ersten Mai-Wochenende seine eigenen Gesetze in die Straße und zeigte dem gesamten Fahrerfeld das Hinterrad.

Das Wittenberger Altstadtrennen war in diesem Jahr wieder von Sonne beschienen und lockte Nils und Julian am 2.Mai in die Lutherstadt. Vor Jahresfrist konnte sich bereits Robert als dritter auf das Treppchen stellen, in diesem Jahr sollte e Nils richten, den sprinttechnisch im Normalfall nur schwer beizukommen ist.

Das Rennen ging über 15 Runden á 2,1 km, begann zügig und wurde, wie eigentlich immer, mit verschiedenen Attacken und teils aussichtsreichen Fluchtversuchen aufgelockert. Julian hielt sich weitgehend in den vorderen Positionen auf und fuhr das ein oder andere Loch zu, um Nils die Chance auf den Sprint zu wahren.
Kurz vor Ende des Rennens war alles wieder beisammen, sämtliche Ausreißer gestellt und es konnte losgehen. Ein Pulk von ca. 35 Fahrern machte sich auf die letzten Meter und das Tempo wurde erhöht. Auf der Zielgeraden versuchte Marek Bosniatzki (der spätere zweitplatzierte) einen langen Sprint zu fahren. Nils hielt gegen, aktivierte auf den letzten Metern den Nachbrenner und gewann den Sprint. Spitzenmäßig!

Julian fuhr als 12. über den Zielstrich und komplettierte so einen mehr als zufriedenstellenden Renntag.

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2. Barnim Cup am 18.04.

Am letzten Samstag war es wieder Zeit für einen Barnim Cup, den zweiten in diesem Jahr. Es war kalt, es war windig und wir waren zu dritt. Jan, Lars G. und Julian standen dieses Mal für verduro.de am Start und freuten sich wie drei zu dünn angezogene Schuljungen auf den Startschuss zum Rennen über drei Runden á 21 km.

Als es los ging, wurde uns sofort warm, denn der spätere Sieger (Achtung: Spoileralarm) Stefan Räth drückte sofort auf zwei seiner (scheinbar) diversen Pedale und zog das Tempo schnell auf Rennniveau. Hier und da gab es Attacken, an denen sich besonders unser Lars rege beteiligte. Gelegentlich gelang es kleinen Grüppchen davon zu fahren, die aber immer wieder zurück geholt wurden.
Kurz vor Ende der ersten Runde machte sich Räth auf die Sportsocken und fuhr schnell einen passablen Vorsprung heraus. Julian, kurzzeitig seine fehlende Fitness ignorierend, fuhr hinterher und positionierte sich passgenau zwischen Feld und dem Führenden. An diesen heran zu fahren war nicht möglich, sich verhungern zu lassen keine Option und so ließ er sich wieder ins Feld zurück fallen. Tolle Show.

Derweil gingen die Angriffe weiter und immer wieder war es Lars, der sich an diesen beteiligte oder sie initiierte. Irgendwann in der zweiten Runde gelang es einem größeren Teil des Feldes, einen kleineren Teil des Feldes abzuschütteln. Im kleineren Teil befanden sich Julian und Jan – schon wieder tolle Show!
Es dauerte eine Weile, tat ziemlich weh und gelang zuletzt doch, wieder an das Hauptfeld aufzuschließen. Kurz darauf war auch der Ausreißer wieder eingeholt, dem es da vorne so ganz allein offensichtlich zu fad gewesen war. So war der Tisch für eine Sprintentscheidung gedeckt.
Von dieser bekamen wir allerdings nichts mit, den an den Speisen, welche da so nach und nach auf den gedeckten Tisch aufgetragen wurden, verdarben wir uns mächtig den Magen – will heißen: Durch Attacken zermürbt wurde das Team verduro.de kollektiv abgehängt. Tolle Show again!

Das Feld war in kleine Grüppchen und Einzelfahrer zerrissen und der Sprint, von dem wir nichts mit bekamen, wurde in einer kleinen Gruppe ausgefahren.

Was bleibt zum Schluss? Neben diversen tollen Shows und der Freude, dass alle heil geblieben sind, ist es vor allem die Erkenntnis, dass wir weiter fleißig trainieren müssen…Radsport ist schließlich eine der härtesten Sportarten der Welt :-) (jr)

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Elbaurennen Klöden Peng Puff, Schäferberg Berlin Peng Peng

Am Wochenende des 11./12.04 waren wir in Sparbesetzung (nicht Starbesetzung…) bei zwei Rennen am Start. Eins hier, das andere da!

Das kleine Klöden in der beschaulichen Elbaue empfing die verduro.de Jungs Jan und Julian am Samstag mit entspannten 20 Grad und einem extra frischen Lüftchen…damit es nicht zu heiß wird, dachte sich Petrus wohl ;-) Aber es wurde heiß, denn der Kurs, welcher 15mal befahren werden musste, bot auf einem freien Stück asphaltierten Feldweg ausreichend Angriffsfläche für extra frischen Seitenwind – Windkante garantiert!

Die erste Runde ging es noch beschaulich mit 40km/h über den Kurs, ab der zweiten Runde nahmen die Attacken zu und das Tempo auf dem windanfälligen Stück wurde zunehmend angezogen. So war es eine Frage der Zeit, bis die ersten Erschöpften Löcher reißen ließen, das Feld Runde für Runde kleiner wurde und in Grüppchen zerfiel. Wohl dem, der ordentlich Wumms in den Schenkeln hatte (traf auf uns nicht zu) oder sich immer fein vorne aufhielt (traf auf uns nur zum Teil zu). Erst war es Jan, der des Gegners Frühform nichts mehr entgegen zu setzen hatte, dann traf es in Runde 11 auch Julian. Loch gerissen, abgehängt, Beine leer – Peng Puff.

Die letzten Runden fuhren wir dann wieder in einer sieben Mann Gruppe zusammen, geschunden und kaputt und erreichten mit einigen Minuten auf die Sieger das ersehnte Ziel.

Fazit: Fürs erste Rennen in diesem Jahr war das alles eine korrekte Show, mehr war auf diesem Kurs, der immer schnelle Rennen und große Felder garantiert, nicht zu erwarten. Also, Erwartungen erfüllt :-)

 

Am Morgen des Sonntags, jenem Tag, an dem John Degenkolb Paris – Rubaix gewinnen sollte, stand Nils als Alleinunterhalter am Start vom Großen Preis im Berliner Grunewald.

Es galt sehr hügelige 9 Runden á 8km zu absolvieren und das zur frühest denkbaren Stunde (Start um 8:30 Uhr). Gemeinsam mit ca. 100 anderen Leidgenossen machte sich Nils auf den Weg, die ersten beiden Runden sehr entspannt, dann ein wenig zügiger. So richtig Tempo wollte aber nicht aufkommen, was zwei Ausreißer nutzten, um sich knapp eineinhalb Minuten Vorsprung heraus zu fahren.

Etwa zur Hälfte der Distanz reichte es dem späteren Sieger  Zoltan Senczyszyn und er schloss zu den beiden Führenden auf, fuhr an diesen vorbei und ward nie wieder gesehen (erst wieder zur Siegerehrung).

Nun galt es für Nils, der es trotz gelegentlichen Attacken nicht geschafft hatte, eine Verfolgergruppe zu initiieren, im Zielsprint zu glänzen. Doch kurz bevor dieser eingeleitet wurde, machten sich zwei Tacx Fahrer auf die Flucht und platzierten sich kurz vor Nils (4.) und dem folgenden Feld auf Position zwei und drei.

Trotz diesem knapp verpassten Podiumsplatz, bleibt die Freude und Genugtuung, dass es im ersten Rennen des Jahres schon gut lief und die Beine immer noch können was sie sollen. Fein gemacht Nils! (jr)

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Aus Alt mach Neu – Wir sind jetzt das Team verduro.de

Neues Jahr, neuer Name. Auch 2015 wollen wir unserem Ideal treu bleiben und jungen aufstrebenden Unternehmen Platz auf unseren schicken Trikots gewähren ;-)

Ab sofort (und bald auch im neuen Look) fahren wir unter dem Namen verduro.de!

verduro.de ist der Onlineshop für vegane Sportnahrung und nachhaltiges Sportequipment – also Für Grüne Sportler gemacht (und das sind wir doch alle, gell? :) ).

Wir freuen uns schon auf des Sponsors leckere Riegel und erquickende Sportgetränke in den BIO Flaschen…Ach wär die Welt doch immer so grün und gesund… :)

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2,4,4,5,12,18 – und die Superzahlen 23 & 42

Manchmal macht es Sinn, die Kräfte nicht zu bündeln sondern zu teilen. Dies zeigte sich an den letzten drei Wochenenden, an denen die Èquipe fleißig Wettkampfkilometer und Platzierungen sammelte.

Noch bevor Julian am Pfingstmontag mit einem 4. Rang vom Bergfloh zum Zeitfahrer wurde (siehe Bericht), erarbeitete sich Robert am Tag zuvor beim Lausitzcup in Klettwitz einen 2. Platz in der AK Wertung.

Ein Wochenende später zerteilten wir uns in eine Berlin- und eine Cottbus Crew. Die Cottbus Crew, bestehend aus Robert und Julian, bestritt dann vor Ort auch noch zwei verschiedene Rennen. Robert wagte sich auf die lange Distanz von Cottbus nach Görlitz und zurück (ca. 180km) und kam nach einem langen aber schönen Rennen (Zitat Robert) sicher und wohl behalten im Feld ins Ziel. Julian, der nach eigener Aussage für die ganz langen Dinger nicht gebastelt ist, stand am Start der kurzen Runde über 57km. Nach ca. 13km ging es zum ersten von zwei Malen auf das berühmte Kopfsteinpflasterstück, wo dann auch die erste und einzig entscheidende Attacke des Tages stattfand. Zwei Fahrer vom Berlin Racing Team ergriffen die Flucht, gefolgt von drei anderen, unter ihnen  Julian. Die Fünf Mann Gruppe harmonierte so gut, dass Mann Nr. 5 nach einigen Kilometern abgehängt wurde und es fortan eine harmonische Vier Mann Gruppe war, welche aber bis zum Ziel zusammen und auch vorne blieb (ca. 1:30min Vorsprung auf das Feld). Den taktischen Vorteil, mit zwei Leuten in der Gruppe vertreten zu sein, nutzen die Berlin Racing Jungs perfekt und stellten im Ziel ,nach Attacke, hinterherfahren, Sprint und Jubel die Plätze 1 und 2. Julian musste sich im Sprint um Platz 2 dann auch noch dem dritten Fluchtgenossen aus Greifswald geschlagen geben und holte sich die zweite Holzmedaille innerhalb von sechs Tagen.

In Berlin vertraten Nils und Jan die Farben Schwarz Grün und standen beim schnellen Airportrace Kriterium in Kladow an der Linie. Wie zu erwarten wurde sofort ein hohes Tempo angeschlagen und die Runden verstrichen. Nach einem kuriosem Rennverlauf, inklusive schweren Sturz (mit besten Genesungswünschen an die Verletzten) und anschließender Unterbrechung, hatte sich eine vier Mann Gruppe gebildet, die sich einen Großteil der Punkte einverleibte. Ein paar restliche davon wurden für Nils übrig gelassen, der sie sich dann auch ersprintete und so einen fünften Platz im Endergebnis sein Eigen nennen durfte. Jan rollte ebenfalls passabel über die Ziellinie und durfte sich über Platz 23 freuen.

Am Mitsommerwochenende wurden von dreien der Mannschaft die Fahnen hochgehalten. Lars S. schnupperte olympische Distanzluft beim Lipnitzsee Triathlon (siehe Bericht unten) und Lars G. und Robert kramten mal die Lizenz aus dem Portemonnaie, die sie für das C-Klasse Rennen beim Burger Rolandpokal brauchten. Mit den Plätzen 12 und 18 in der Ergebnisliste war auch dies ein passabler Einsatz der beiden Buben. (jr)

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