Gegen den Wind

Bereits zum 11. mal zog es am vergangenen Pfingtsmontag die Riege der Einzelzeitfahrer in den hohen Norden nach Hintersee, um dort allein gegen sich und die Gewalten die 18,6km unter die Reifen zu nehmen.

Auch zwei unserer verduro.de Recken, namentlich Lars G. und Julian, waren am Start und versuchte sich gegen den Sturmartigen Wind zu stemmen.

82 Starter wurden im Minutentakt auf die Strecke geschickt, unter ihnen Seniorenweltmeister im Einzelzeitfahren oder Leute, die es richtig gut können (wie der spätere Sieger Sascha Schneider).

Am Ende der Schinderei sprang für das Team verduro.de ein Doppel-Treppchen in der Alterklasse heraus, auf das wir sehr stolz sind. Platz 2 für Julian und Platz 3 für Lars (Gesamt: 8. und 9.) ist hinter dem Gesamtsieger des Tages absolut OK! – an der richtigen Aufstellung auf dem Podest müssen wir hingegen noch feilen. ;-)

Vervollständigt wurde die Siegerehrung aller Altersklassen durch ein kleine Dreingabe für die ersten drei Platzierten durch Teamsponsor verduro.de in Form von Riegel und Chimpanzee Gunpowdertütchen…Lecker!

Glückwunsch an die Jungs und Danke an die Veranstalter vom Blau-Weiß Hintersee – das war ein Fest!

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Hallo 2016!

Das Jahr ist bereits drei Monate alt, der scherzhafte 1. April ohne Blessuren überstanden und selbstverständlich ist auch schon einiges passiert, über das an dieser Stelle noch nicht berichtet wurde.

Das holen wir jetzt nach:

Unsere Saisoneröffnung fand bereits am 31.12./01.01. statt, wurde von den Teammitgliedern im Kreise ihrer Familien, Freunde oder in Dingenskirchen verbracht und kurzerhand nach unserem Lieblingsschauspieler „Silvester“ getauft.

Das Sportjahr läuteten wir mit diversen Erkältungen, einzelnen Trainingsrunden mit Rad und Laufschuhen und vielen Besuchen im Fitnessstudio ein. Denn auch mit einem stabilen Rumpf und mit fleißigen Stunden auf dem Spinningrad kann man sich schließlich Form holen…steht so zumindest irgendwo im Internet.

Anfang Februar erbarmte sich Moritz dem Kollektiv und reiste aus dem fernen Rostock an, um sich dem SISU Winter Duathlon zu widmen. Als 1 Mann Team rannte, fuhr und rannte er um Platzierung und Leben und schnupperte so, stellvertretend für den Rest der verduro.de Truppe, die erste Wettkampfluft 2016. Platz 15 in seiner Altersklasse (Gesamtplatz 49) war das zufriedenstellende Ergebnis bei dieser ersten Bewährungsprobe.

Der erste wirklich schöne Höhepunkt in diesem Jahr war das Team Trainingslager auf…na wo wohl…Mallorca.
Sieben Zwerge, also die halbe Mannschaft, sagten sich eine Woche vom Dreigestirn aus Familie, Job und Regen los, packten sich die Taschen mit dem guten Futter vom Sponsor voll und machten sich auf zum Radeln unter herrlicher Sonne.

Nicht nötig zu erwähnen, dass auch ein paar Kilometer zusammen kamen – viel wichtiger ist aber unseres Erachtens, das es Spaß gemacht hat. Denn für den Spaß am Radfahren schwingen wir uns schließlich auf den Bock und verzichten auf so manch andere spaßige Dinge im Leben.

Und diese Woche hat wieder einmal gezeigt, dass sich mit dem Team verduro.de ein Häufchen gefunden hat, welches man so schnell nicht woanders finden wird (auch wenn leider einige Teammates gefehlt haben). Wir mögen nicht die schnellsten unserer Zunft sein, das müssen wir aber auch nicht. Bei solch einem Haufen Kumpels darf man mit Gelassenheit auf den einen oder anderen Sieg verzichten J (jr)

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Frohes Fest!

So kurz vor dem Fest wird es noch einmal richtig sportlich…Geschenkekaufmarathon, Kassenschlangenboxkampf oder Einkaufstütenheben – welche Disziplin auch immer zu Euren Favoriten gehört, nach diesem Endspurt hab ihr Euch ein paar stille, stress- und sportfreie Weihnachtstage verdient.

Fröhliche Weihnachten wünscht Euch das Team verduro.de! :-)

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Sommer weg, Herbst da!

Der August war heiß. Zu heiß für Belastungen oberhalb der anaeroben Schwelle. Aus diesem Grund ließen wir im Team die Rennen Rennen sein, lagen stattdessen an Stränden, fuhren entspannt durch die Landschaften oder trainierten im EU-Ausland für die wichtigen Aufgaben, die jetzt im Herbst noch anstehen.

Und kaum kam der September, samt Spätsommer und Frühherbst im Gepäck angelatschert, konnte man an den Startlinien auch wieder das ein oder andere verduro.de Trikot erblicken.
Ein paar Highlights dieser Rennteilnahmen waren ein zweiter PLatz durch Lars G. beim Barnim Cup und mehrere Top 10 PLatzierungen durch Nisl, bei teils schweren Lizenzrennen. Nicht zu vergessen, Jans Teilnehmermeaille beim Jedermannrennen in Neuenhagen :-)

Schauen wir mal, was der Herbst noch bringt…Und zur Not haben wir ja noch den Winter. (jr)

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Tour de Wendland

Vier unserer Fahrer waren vom 10.-12.07. im Wendland unterwegs, um sich vier harte Etappen auf ihren Rennmaschinen um die Ohren zu hauen. Mit dabei war auch Moritz, aus dessen Sicht wir diese Tage einmal Revue passieren lassen wollen.

Freitag, Etappe 1: Prolog
In Hitzacker begrüßt uns als ersters die 10%-Rampe am Start zum Prolog. Kann das der Ernst sein? Da sollen wir hoch? Scheinbar schon und so pellen wir uns in unsere Trikots und fahren uns auf der Strecke warm. Kaum zu glauben, hinter dem ersten Anstieg verbergen sich noch weitere, und der Zielstrich befindet sich hinter einer 13%-Wand… Auf was habe ich mich da bloß eingelassen?

Zum Glück sind wir bald dran so dass sich die Sorgen gar nicht richtig festsetzen können. Nach der ersten „Welle“ vergehen die restlichen 7km fast wie im Flug. Aber nur fast ;-). Der letzte Anstieg ist dann nochmal richtig fies und alle sind dankbar dafür, dass er am nächsten Tag von der anderen Seite erklommen wird.
Nach einem kurzen Ausrollen folgen wir Konrad in sein Ferienhaus und lassen es uns mit bei einer großzügigen Portion Pasta gut gehe.
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Samstag, Etappe 2: Straßenrennen
So, jetzt wird es ernst! Heute wartet das Straßenrennen auf uns, dass dann nach einer kurzen Verschnaufpause vom Kriterium in Lüchow gefolgt wird. Mehr oder weniger ausgeruht (eher weniger) fahren wir zum Start wo es nach letzten Vorbereitungen und einem kurzen Warmfahren auch schnell losgeht und wir auf einen 100km-Rundkurs (5x 20km) geschickt werden.
Das Tempo ist von Beginn recht hoch, und wie erwartet gibt es auf den ersten Runden keine erfolgreichen Ausreißversuche. Der 13%ige Anstieg vom Vortag hat sich durch die Streckenführung dankenswert in eine Abfahrt gewandelt, die mit Geschwindigkeiten >80km/h gefahren wird.
Auf der letzten Runde geht doch eine Dreiergruppe, die nach etwa 10km aber wieder eingeholt ist. Im Rest der Spitzengruppe (Hauptfeld?) fahren Konrad, ich, Martin und Lars G. über die Linie, Lars S. hat auf einer der zahlreichen Anstiege eine Lücke gefunden, mit der er dann bis zum Schluss zu kämpfen hatte.
https://www.strava.com/activities/343677250

Samstag, Etappe 3: Kriterium
Nach einer Mittagspause (Pasta!), inkl. Nickerchen und Tour de France schauen (da war doch was…) geht es am Abend nach Lüchow zum Kriterium. Ich, der ich weder Sprinter noch ein begnadeter Fahrtechniker bin, bin froh wenn wir diesen Abschnitt heil hinter uns bringen. Auf dem Rad fahren wir nach Lüchow und drehen dort ein paar Runden auf dem Kurs.
Nach dem Startschuß geht es sofort gnadenlos zur Sache, mit Rundengeschwindigkeiten über 46km/h. Zu Beginn läuft die Sache ganz gut und auf der zehnten Runde denke ich mir noch „Hey, ein Drittel haste schon. Das könnte was werden“ und zack! Vor mir geht eine Lücke auf die ich beim besten Willen nicht mehr zufahren kann… Demotiviert kämpfe ich mich über die restlichen Runden und werden zweimal überrundet (ja, ich bin brav rechts gefahren ;-) ).Konrad, Martin und Lars G. kommen in der Spitzengruppe rein, Lars S. Kassiert eine Runde.
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Sonntag, Etappe 4: Einzelzeitfahren
Nach einer Nacht in der wohl alle wie Steine geschlafen haben geht nach einem kurzen Hausputz zum letzten Mal an den Start, heute zum Einzelzeitfahren. Alle haben schwere Beine… Woher das wohl kommt? Gestartet wird nach Gesamtplatzierung, d.h. ich darf wegen der beiden fehlenden Runden vom Vortag zuerst auf die Strecke. Nach einem peinlichen Schaltfehler direkt nach dem Start geht es unerwartet beschwingt los. Schnell habe ich den ersten Fahrer im Visier, den ich nach einigem Zögern auch recht zügig überhole. Inzwischen haben sich die vereinzelten Tropfen vom Morgen zu Regen verstärkt. Auf dem welligen Abschnitt rolle ich noch zwei an weiteren Fahrern vorbei, die so fertig aussehen wie ich mich fühle. Schön, den anderen tut’s auch weh ;-). Total erledigt aber zufrieden warte ich im Ziel auf die anderen, die dann auch schon bald über den Zielstrich geflogen kommen.
https://www.strava.com/activities/344529364

DANKE igas, wir kommen wieder!

http://www.igaswendland.de/

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